Let’s talk about sex, baby! Mein Valentinstag 2018 + Gewinnspiel

“Let’s talk about sex, baby”? Ich hab doch bestimmt nur eine Clickbait Headline gewählt, um euch auf meinen Blog zu leiten. Falsch gedacht: Ich wurde doch tatsächlich von den Machern von Satisfyer und Eis.de zu einem Afterwork Event in die IF design exhibition in der HafenCity eingeladen. “Diese Seite mit dem rappelnden Kartons und den Sextoys?” – Genau die!

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Am Valentinstag? Das bedeutet: Ich brauche ein Date

Klar, als die Einladung zum Event in meinem Postfach landete war ich doch ziemlich verdutzt. Unter dem Motto “Satisfaction – der Mensch im Mittelpunkt” sollte sich alles um die Designs der Lustmacher drehen. Doch spätestens bei der Ankündigung des Bühnentalks der Sexologin Ann-Marlene Henning dachte ich mir: Hingehen, schauen was passiert und im Zweifel einen lustigen Abend verbringen. Und da es, natürlich rein zufällig, am Valentinstag stattfand, galt auch für mich die goldene Regel: Date or no Date…oder so.

Da wir ansonsten aber nicht wirklich viel vom Tag des Valentin halten, verschonte ich meine Freundin mit der Frage, ob sie mich begleiten möchte. Stattdessen lud ich meinen Kumpel Korni ein, um mit mir über das Design von Sextoys zu philosophieren. Spoiler vorweg: Wir hatten einen lustigen, aber vor allem auch überraschend informativen Abend.

Aufmerksam haben wir dem Bühnen-Talk zugehört. Wirklich!

“Die Bayern stehen auf Bondage”

Um euch zu Beginn abzuholen: Die If design exhibition in der HafenCity stellt die aktuellen Preisträger des iF design awards aus. Das sind eben solche Produkte, deren Designs besonders zu gefallen wissen. Neben der durchaus schon sehr interessanten Ausstellung lagen über den Raum verteilt die verschiedensten Satisfyer Produkte aus. Es ist schon faszinierend, wie salonfähig die Themen Sex und Toys in Deutschland geworden sind, was ich durchaus begrüße. Das liegt aber auch eben daran, dass wir die Sextoys als solche nicht unbedingt direkt erkannt hätten: Das eine sieht aus wie ein Pinguin, das andere wie ein Rasierer und ein weiteres Ausstellungsstück sah aus wie ein Wal.

Kurz nach unserem Eintreffen startete der Bühnentalk: Die bekannte Sexologin Ann-Marlene Henning und der COO der Eis.de und Satisfyer Marke André Bierbass standen Rede und Antwort für die unterschiedlichsten Fragen. Lustig: Dabei kam es immer wieder zu doppeldeutigen Sätzen, welche den Protagonisten auf der Bühne gar nicht auffielen. Hier meine beiden Highlights aus der Kategorie: “Das haben sie jetzt nicht wirklich gesagt!”:

Aber auch ohne die doppeldeutigen Aussagen hatte der Talk viele interessante Infos zu bieten. So unterscheiden sich die Vorlieben der Onlineshopbesteller von Bundesland zu Bundesland: “Bayern steht auf Bondage, in Hessen sind besonders Kostüme beliebt”. Jetzt fragt ihr euch, was die Hamburger sich fürs private Schlafzimmer am häufigsten bestellen? Richtig, es sind Analprodukte.

In den USA werden die Produkte übrigens unter dem Begriff “sexual wellness” angeboten, dem eigenen Körper also etwas Gutes tun. So “kaschieren” die prüden Amerikaner also ihre Liebesaktivitäten. Prüde waren an dem Abend vor allem die anschließende Fragerunde und die persönlichen Gesprächen nicht. Die meisten Fragen wurden übrigens von Männern gestellt, z.B. wie die Experten die Entwicklung im Bereich der Technik sehen, ob Sextoys per App gesteuert werden können oder die Retter für Fernbeziehungen sein werden. Und da sag einer nochmal “Frauen und Technik!” Vor Ort war übrigens auch der Satisfyer Men ausgestellt. Hier versuchen die Designer den Zweck des Spielzeugs gar nicht so offensichtlich zu verstecken, immerhin wirbt ein Pornodarsteller für das Produkt. Dennoch könnte es auf den ersten Blick auch ein Bluetooth-Lautsprecher sein. Aber nein, Bluetooth ist dort nicht mit an Bord. Wieso eigentlich nicht?

Fazit: Nur zum Vergnügen

Von links nach rechts: Ich, Sexologin Ann-Marlene Henning und, nein das ist kein Sextoy, das ist mein Kumpel Korni.

Ich bin ganz ehrlich: Mit der Prämisse, einfach einen lustigen Abend zu haben sind wir zu diesem Event gegangen. Und wir wurden nicht enttäuscht! Klar bin ich nicht Teil der klassischen Zielgruppe für die Produkte vom Satisfyer, aber die Insights aus dem Talk und die anschließenden Gespräche waren schon sehr interessant. Zudem finde ich es begrüßenswert, mit welch einer Offenheit wir in Hamburg über solche Themen diskutieren können. Wäre das vor zehn Jahren in diesem Rahmen möglich gewesen? Ich glaube nicht.

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