Blicke auf Hamburg, die ihr garantiert noch nicht hattet!

Schonmal von Urbex gehört? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht. Das ist die Kurzform von Urban Exploration, was wiederum die “Erforschung städtischen Raums” bedeutet. Wie das genau aussieht? Ich hab mir das ganze bei @hendrikmjr ganz genau angeschaut.

Lost Places, Kanalisationen und Dächer

Urban Explorer waren also oft an Orten, an denen der Ottonormalbürger noch nie gewesen ist. Das können Lost Places sein, aber auch Bauruinen oder Dächer. Alle Ort verbindet eins: Sie sind sehr außergewöhnlich, Fotos davon also dementsprechend selten. “Urbexer” sind also gewissermaßen Trophäensammler, so wie andere die Erlkönige der Autos fotografieren oder Paparazzi eben Promis ablichten wollen.

Doch bei allem Interesse an den speziellen Orten spielt auch immer die Gefahr mit. Denn dort wo niemand ist, kann auch niemand darauf achten, dass an diesem Ort keine Gefahr lauert. Ungesicherte Aufgänge, einsturzgefährdete Gebäude und offene Stromkabel sind nur einige der Risiken für die Explorer. Das alles nehmen sie aber in Kauf für DAS eine Foto.

Hendrik hat einige von “diesen” Fotos in seinem Repertoire. Kein Wunder: Seine Kulisse ist die schönste Stadt der Welt, seine Aussichtsplattform die Dächer dieser Stadt. Für meinen Blog hat mir Hendrik etwas zu seinen Lieblingsbildern erzählt:

Platz 5:

Leave around with open eyes. Take your time to explore your surroundings.

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Der Michel glänzt mit seiner Turmuhr im Hintergrund, die Spitze der Elphi guckt über den Dächern hervor: Dieses Bild ist bei einem Parkhaus am Rödingsmarkt entstanden und zeigt einen herrlich romantischen Blick in den Sonnenuntergang Hamburgs. Ähnliche Bilder findet man übrigens unter den Hashtags #urbex #way2ill #urbanphotography.

Platz 4:

Guten Morgen, Enjoying the most exclusive view Hamburg has to offer @__tonyjohn__

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Könnt ihr vielleicht erahnen, wo dieses Bild entstanden sein könnte? Es ist ein sehr bekanntes Bauwerk, in der Nähe der Messehallen. Auch wenn dieses Bild tierisch gefährlich aussieht, versucht Hendrik so gut es geht den Gefahren auszuweichen. Ob man ihm da zu 100% glauben darf, bleibt jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall gilt: Bitte nicht nachmachen!

Platz 3:

Leaving reality behind ✨

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Auch in der HafenCity gibt es so einige passende Orte für Urbexplorer. Dieses Bild zeigt am die Motivation für die Entdeckung der eigenen Stadt an ungewöhnlichen Orten am besten: Sich von den Orten überraschen lassen und Bilder aus ungewöhnlichen Blickwinkeln zu schießen. Hier ist es gelungen!

Platz 2:

Für euch endet eine durchzechte Nacht häufig auf dem Fischmarkt? Vielleicht schaut Hendrik dann von einer Dachterasse auf euch hinab. Übrigens: Zu seinen Locations zählen nicht nur Dächer, sondern auch verwilderte Wanderwege oder der Untergrund. In der Stadt bieten sich die Höhen aber eben gut an.

Platz 1:

Late traffic 🚗🚕🚙

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Der Entstehungsort ist Hamburgs bekannteste Ruine. Was dieses Foto auf Platz eins befördert hat? Der Blick auf das hektische Stadttreiben aus einer Position der völligen Ruhe. Diese Blicke sind auch die größte Belohnung für Hendrik: Abseits des Mainstream-Weges und der bekannten Ausblicke auf die schönste Stadt der Welt zu blicken!

Top die Wette gilt?

Wer sich durch diese Bilder angesprochen fühlt und nun direkt auch mit Urban Exploring loslegen möchte, der sollte nicht nur einfach drauf losrennen und in der Stadt nach geeigneten Spots schauen. Informiert euch vorab über die Gefahren von Urbex, klärt auf wo ihr euch überhaupt aufhalten dürft.

Wer wie ich wiederum ein großer Bangbüx ist, um in den schindelerregenden Höhen unterwegs zu sein, dem sei Hendriks instagram Profil empfohlen. Folgt ihm auf seinen Abenteuerreisen in Hamburg!

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