Was bedeutet eigentlich “Hummel, Hummel – Mors, Mors”?

Hummel, Hummel - Mors, Mors!

“Hummel, Hummel – Mors, Mors!” – diesen Gruß kennt jeder in Hamburg. Doch kennt auch jeder den Hintergrund dieser Hamburgensie, welche auch nach jedem Heimtor des HSV durch das Volksparkstadion geschmettert wird? Und was hat das mit den neuen “Hummel-Produkten” zu tun?

Arnold Schott [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Der Ruf “Hummel, Hummel – Mors, Mors”, sogar Hamburger Gruß genannt, folgt wie vieles in Hamburg einem langjährigen Mythos. So soll der Wasserträger Hans Hummel, mit eigentlichem Namen als Johann Wilhelm Bentz bekannt, von Kindern mit dem Spitznamen “Hummel” gemobbt worden sein. Der Spitzname bezog sich vermutlich auf den Vorbesitzer von Bentz’ Wohnung, der mitunter deutlich beliebter bei den Kindern war, als der missmutige Wasserträger. Gereizt von den Kindern antwortete der Hamburger meist “Mors, Mors”, eine Abkürzung für den plattdeutschen Satz „Klei mi an’n Mors“ (übersetzt: “Leckt mich am Arsch!”).

Der Gruß wurde jedoch nicht wirklich als Begrüßungsform verwendet, sondern eher als Erkennungszeichen zwischen Hamburger Jungs und Deerns. Endgültig berühmt wurde der Gruß dann natürlich durch Fettes Brot (ab 0:45):

Bekannt wurde die zum Gruß gehörende Wasserträgerfigur mit einer Kunstaktion 2003 als Antwort auf die Berliner Bären. Bis 2006 standen mehr als 100 Wasserträgerfiguren in der Stadt und wurden schließlich für einen guten Zweck versteigert. Einige Figuren kann man auch heute noch sehen, da die Privatbesitzer sie weiterhin öffentlich aufgestellt haben.

Grund genug, die Figur nun auch in unseren Hamburg Shop einziehen zu lassen. Also “Hummel, Hummel – Mors, Mors!”:

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